7 TECHNOLOGIES:IMAGING CAPABILITY Expanding the Potential of Your Images

Sigmas eigenes X3F-Dateiformat für herausragende Struktur und Farben

Tatsächlich bieten Aufnahmen im X3F-Format noch weitere Vorteile. In Digitalkameras wird das in RGB aufgenommene Bildsignal in den als „YCbCr“ bezeichneten Farbraum konvertiert. „Y“ steht für die Luminanz (Helligkeit) und „CbCr“ für die Chrominanz (Farbigkeit). In herkömmlichen Digitalkameras wird das YCbCr 4:2:2 Dateiformat eingesetzt, in dem die Gewichtung des Farbsignals der Hälfte des Helligkeitssignals entspricht. Dieses Format wurde entwickelt als das Farbfernsehen aufkam und hatte die Aufgabe, in Zeiten von begrenzter Bandbreite, eine effiziente Übertragung von Farbinformationen zu gewährleisten. Basierend auf dem Prinzip, dass das menschliche Auge weniger empfindlich auf Farbinformationen reagiert als auf

Helligkeitsinformationen, hat sich dieses klassische System bis zum heutigen Tage erhalten und wird immer noch in etablierten Digitalkameras eingesetzt.

Doch durch die inzwischen verbesserte Leistung von Digitalkameras verwenden die Menschen ihre Fotos auf andere Weise. Sie zeigen sie vergrößert auf ihren Computerbildschirmen an und große Fotoausdrucke sind ebenfalls alltäglich. Die heutigen Ausgabebedingungen haben sich entscheidend verbessert. Das veraltete YCbCr 4:2:2 Format wurde für eine effiziente Signalübertragung entwickelt und nicht zur qualitativ hochwertigen Ausgabe. Unserer Ansicht nach ist dies nicht mehr angemessen, um den Bedürfnissen aller Fotografen gerecht zu werden.

X3F-Bilder bewahren die Balance der natürlichen Aufnahmedaten

Die JPEG-Dateien der DP1x werden zur Einhaltung des standardisierten „Exchangeable image file format” (Exif) im YCbCr 4:2:2 Format ausgegeben. Da aber bei dem Direktbildsensor die volle RGB-Farbinformation für jedes einzelne Pixel vorliegt, ist das Verhältnis von Helligkeit und Farbinformation bei X3F-Dateien (RAW-Format) 1:1 und eine Interpolation ist überflüssig. Wird ein Bild in Sigma Photo Pro bearbeitet und danach als JPEG gespeichert, wird es sogar als JPEG in der Qualitätsstufe 7:12 als YCbCr 4:4:4 gespeichert.

Die Bildqualität der DP1x mit der beeindruckenden Lebendigkeit und Struktur ist tatsächlich auf die X3F-Daten zurückzuführen, welche die natürliche Balance der Aufnahmedaten bewahrt. Für besondere Fotos von bester Qualität empfehlen wir definitiv den X3F-Modus.

Das X3F-Format bietet herausragendes Bildgebungspotential mit reichem Dynamikbereich. Sie müssen es selbst erleben.

Im JPEG-Modus speichern Sie mit SIGMAs Umsicht

Mit der DP1x aufgenommene JPEG-Bilder werden nach einem Muster gespeichert, wie Sigma es für angemessen hält. Wenn die Bilder, die Sie im JPEG-Modus aufnehmen, Ihrer Vorstellung entsprechen, dann genießen Sie gern die Leichtigkeit und den Komfort der JPEG-Einstellung. Sie können Ihre JPEG-Bilder sogar sofort drucken – schließen Sie einfach Ihre Kamera an Ihren Drucker an – und Ihre Bilder können alsbald mit Freunden und Familie bewundert werden. Möchten Sie Email-freundliche Bilddateien, die direkt von der Kamera übertragen werden können, ist der JPEG-Modus konkurrenzlos komfortabel.

Sobald Sie aber eine JPEG-Datei erzeugen, werden die Daten einer unwiderruflichen Kompression unterworfen, die wenig Spielraum zur späteren Bildkorrektur lässt. Das bedeutet nun, wenn Sie nur im JPEG-Modus fotografieren, kann es schwierig werden, das ursprüngliche Bild Ihrer Vorstellung wiederzugeben. Wenn Sie jemals eine herkömmliche digitale Kompaktkamera benutzt haben, die ausschließlich einen JPEG-Modus bietet, werden Sie wissen, wie unbefriedigend solche Ergebnisse sein können. Es kann ausgesprochen schwierig sein, die persönliche künstlerische Vision auszudrücken, wenn man lediglich mit JPEG-Bildern arbeitet, die durch die kameraeigene Automatik gespeichert wurden.

SIGMA DP1x SPEZIELLEN INHALTEN

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